Michel & Agnes Fritz
Shownotes
Der erste Kaffee ist drin, das erste Franzbrötchen schnabuliert und auf geht’s an den Steindamm! Denn Michel Abdollahi lädt seine Friends ins Centralkomitee ein und bereichernder könnte ein Talk-Format nicht sein:
Wenn die meisten Hamburger:innen noch in Sauer liegen, spricht Michel Abdollahi mit illustren Gästen (um nicht zu sagen Stars) über Politik, Gesellschaft, Kultur, den ganz normalen und vielleicht auch den unnormalen Wahnsinn. Da lohnt es sich Sonntags auch mal etwas früher aus den Federn zu springen. Immer neu, immer inspirierendend, immer Abdollahi.
Transkript anzeigen
00:00:04: Herzlich willkommen zu Michelle & Friends aus dem Zentralkomitee.
00:00:04: Heute mit Agnes
00:00:06: Fritz!
00:00:13: Guten Tag meine lieben Gäste, Willkommen zu unserer Sonntagsmatiné.
00:00:21: so wir starten unsere neue Saison wieder.
00:00:23: das macht Spaß mittlerweile unsere fünfte Spielzeit sehr schnell vorbeigegangen weil wir hier sehr viel mit anderen Sachen zu tun hatten die letzten Jahre nämlich Widerstand leisten und das machen wir nämlich heute.
00:00:36: Wer ist denn zum ersten Mal hier in dieser Martini?
00:00:40: Zu viele, viel zu viele!
00:00:42: Wer ist dann mehr als fünfmal schon da gewesen?
00:00:46: Das ist okay.
00:00:47: So wer war jedes mal da?
00:00:49: schon sehr gut immer einer da ich auch so vierzehnmal.
00:00:53: Das gibt Applaus, vierzehntmal bei der Martinee dabei gewesen.
00:00:58: Das finde ich gut.
00:01:00: Also für die, die neu sind wir machen diese Veranstaltung nicht zu unserem Vergnügen.
00:01:07: Sie sollen hier nicht rausgehen und einen schönen Vormittag gehabt haben sondern sie sollen hier sehr wütend aus diesem Raum raus gehen weil wir wissen mittlerweile dass das einzige Gefühl was so einer wahrhaftigen Veränderung führt Wut ist Nicht Verzweiflung, nicht Nachdenklichkeit.
00:01:27: Nicht traurig, nicht Melancholie, nicht Freude sondern Wut.
00:01:31: Wenn Sie sich die ganzen Menschen, die rechtsradikale Parteien wählen anschauen dann sind diese Leute sehr wütend.
00:01:37: deswegen machen sie das auch.
00:01:38: fast wissen wir nicht aber diesen einfach wütent und Deswegen gehen sie heute hier sehr wüttent raus aus diesem Laden.
00:01:44: Ich für bemühen uns das Ganze so furchtbar wie möglich zu gestalten dass sie wenn sie Dann das nächste mal wiederkommen sagen hoffentlich ist es besser diesmal So.
00:01:53: das ist das Ziel.
00:01:55: Dann stehen wir vor wirklich großartigen Problemen in diesem Land.
00:02:00: Sie wissen es in Wahlen, in mehreren Bundesländern.
00:02:04: Es sieht nicht gut aus wie das dort ausgehen wird.
00:02:06: Das betrifft auch uns hier als Institution.
00:02:09: immer wenn wir eine neue Spielzeit eingehen haben wir verschiedene Prüfungen die wir hier im Haus haben die auch alle gut sind dass es gemacht wird.
00:02:16: da wird man auf Dinge aufmerksam machen was für ihre Sicherheit wichtig ist was für unsere Sicherheit wichtig was für das gelingendes Betrieb ist wichtig, aber in diesem Jahr waren einige Prüfer dabei die sehr demonstrativ die Prüfungsergebnisse mit einem AfD-Kugelschreiber unterzeichnet haben.
00:02:33: Das war in den letzten Jahren davor nicht so.
00:02:34: Ich erzähl Ihnen das damit Sie ... Weil diese Matiné dient dazu dass wir ganz offen reden.
00:02:38: Wir senden es auch an Ahoj Radio also Ahojan Die Menschen, die uns da draußen zuhören Donnerstag, neunzehn Uhr und Samstag, fünfzehn Oder andersherum.
00:02:47: Lars ist heute nicht da, der mir sagt ob ich richtig sage oder nicht.
00:02:50: Also grüße auch an Lars, wo immer du heute bist.
00:02:53: Ich glaube bei Sankt Pauli guckt er sich einen Spiel an.
00:02:56: Ähm ... Ich sag Ihnen das ganz offen und über das Radio nach draußen, damit wir wissen in was für eine Situation wir sind so.
00:03:05: Das ist ansiegerichtet, das sage ich jedes Mal weil ich mehrheitlich ein sehr weißes, deutsches Publikum habe.
00:03:11: Ich hab mich damit abgefunden dass ich nicht weiß bin und nicht deutsch.
00:03:16: Das hat den Vorteil, wenn die AfD irgendwie mehr zu sagen hat.
00:03:21: Kann ich in jedem Land südlich von Deutschland problemlos, solange ich nichts sage untertauchen?
00:03:27: Ich gehe sehr gut als Italiener, Spanier, Portugiese ... Den ganzen arabischen Raum, Orient, USA.
00:03:33: sowieso geh ich durch.
00:03:35: Sie nicht!
00:03:36: So, sie haben wenige Möglichkeiten.
00:03:38: Sie haben so Dänemark und Schweden und Niederlande und Polen.
00:03:41: Und alle diese Länder mögen sie nicht.
00:03:45: Deswegen sollten Sie hier an der Heimatfront bitte kämpfen für sich selber.
00:03:49: Das vergessen sie nicht, dieser Widerstand gegen die Rechtsradikalen, gegen die Populisten, gegen den Menschen, die unser System durcheinander bringen möchten und es abschaffen wollen.
00:03:58: Sie schützen damit nicht mich weil viele immer kommen und sagen wir möchten dass du hier bleibst.
00:04:03: Es geht nicht darum das die Iraner und die Afghanen und die Syrer und die Lebanese hier bleiben sondern es geht um einen ganz klassischen Kulturkampf dem wir in diesem Land mittlerweile führen.
00:04:13: Es geht um diese Institutionen, es geht um Prüfungen der Wende ob das alles gut oder schlecht ist und dann wird das demonstrativ mit einem AfD-Kugelschreiber unterschrieben.
00:04:22: Ich bin an diesem Termin, hat mein Kollege gesagt versuche dich bitte fernzuhalten habe ich nicht weil ich bin ja der Chef hier.
00:04:28: deswegen muss er Chef da sein.
00:04:30: Wir haben nur die Rollen getauscht.
00:04:31: Mein Kollege Michael war dann diesen Tag der Chef Und ich war der Bedienstete.
00:04:35: Das hat ihm auch glaube ich ein bisschen Spaß gemacht mich rumzukommandieren Weil sonst ist es andersrum.
00:04:38: Michelle holt sie bitte nochmal ganz kurz einen Getränk für mich Oder kannst du dich noch mal da?
00:04:43: Aber so war das hier.
00:04:44: sehr viel Anerkennendes nicken.
00:04:46: Sehr gut, dass sich die Ausländer unter Kontrolle haben.
00:04:49: Als sie dann raus waren, waren wir alle glücklich und sind wieder zurückgetauscht in den Rollen.
00:04:55: Nur, dass Sie das wissen!
00:04:56: Das ist der Stand, in dem wir sind.
00:04:58: Die Wahlen stehen bevor und es kann auch sein, dass das jederzeit bei uns so ist.
00:05:02: Deswegen habe ich für Sie einen Gast eingeladen, der das genauso gut kennt.
00:05:07: Sie ist heute noch Geburtstagskind.
00:05:09: Sie wird heute sage- und schreibe zwanzig Jahre alt Weil vor zwanzig Jahren Viva Con Aqua gegründet worden ist und genau heute ist das.
00:05:17: Wir begrüßen Sie mit einem wunderbaren Happy Birthday auf der Bühne, was wir gemeinsam anstimmen.
00:05:22: hier kommt Agnes Fritz.
00:05:24: Happy birthday to you!
00:05:28: Happy birthday To You!
00:05:31: Happy Birthday Viva con Aqua!
00:05:34: Happy Birth Day To YOU!
00:05:36: Herzlich willkommen Agnes!
00:05:44: So, ich hab das Wasser heute ein bisschen nach vorne gezogen.
00:05:46: Das ist sonst auch immer da.
00:05:47: Sie sind ausnahmsweise heute hinstellen.
00:05:50: Ich danke auch Fritz die uns für diese Veranstaltung sponsern damit wir das einigermaßen günstig anbieten können und sie alle hier easy reinkommen können.
00:05:56: Zwanzig Jahre Viva Con Aqua ist schon was ne?
00:05:59: Hättest du das?
00:06:01: war das absehbar dass das passiert?
00:06:05: Erst mal Danke für das Geburtstagständchen!
00:06:07: Das habe ich natürlich nicht erwartet.
00:06:08: der Verein wird zwanzig jahre alt.
00:06:10: Wir sind total froh dass es uns noch gibt.
00:06:12: Also ich glaube, es gibt viele Vereine die nicht so lange durchhalten und leider muss man ja auch sagen war das Thema Wasser immer sehr weit weg.
00:06:19: Und jetzt ist das Thema water immer näher gekommen.
00:06:21: von dem her glaube ich wird's auch wichtig sein dass wir hoffentlich noch weiter existieren dürfen.
00:06:25: Das werdet ihr!
00:06:26: Wir haben sonst auf der Bühne wenn es um Eva Konn-Aqua geht entweder Benjamin Dahl oder Micha Und wir haben gesagt, das möchten wir diesmal nicht.
00:06:33: Also nicht die immer vorne hier sitzen sondern in Hamburg auch sehr starke weibliche Stimmen, die genauso tüchtig in den Unternehmen arbeiten und sie repräsentieren.
00:06:43: und deswegen haben Lars und ich gesagt so Wir fragen heute mal Agnes an dass die zu uns kommt.
00:06:49: Das ist auch nicht selbstverständlich Dass man in einer Stadtgesellschaft sobald man das ein bisschen hier verlässt und ins ländlichen Raum reingeht dass dort Parität ist, dass wir Frauen und Männer gleichberechtigt irgendwo haben.
00:07:01: Das treibt euch auch um.
00:07:03: Du hast jahrelang die Milantore Gallery gemacht, sie ist jetzt einmal ausgefallen kommt aber wieder hoffentlich... Wir drücken die Daumen!
00:07:10: Haben wir eben darüber gesprochen?
00:07:11: es ist gar nicht so einfach Gleichberechtigung in der Gesellschaft
00:07:18: zu leisten?
00:07:19: Nee überhaupt nicht.
00:07:19: Also ich hab ja gerade auch schon da drüber gesprochen.
00:07:22: Ich habe die letzten sieben Jahre die Millentore Gallery geleitet.
00:07:24: Ich weiß nicht, wer es von euch kennt das soziale Kulturfestival im FC Sankt Pauli Stadion für Viva Con Aqua.
00:07:31: Wir haben seit Jahren darauf geachtet, wer auf den Bühnen spricht.
00:07:36: aber auch zum Beispiel als wir auch mal versucht hatten nur mit Technikerinnen so zusammenzuarbeiten hat auch nicht funktioniert.
00:07:41: also da haben wir einfach jahrelang gemerkt dass das extrem schwer ist im Kunstbereich im Musikbereich und dann das ganze am besten auch noch wie du es vorher schön gesagt hast vom Publikum her nicht nur weiße Menschen auf der Bühne zu haben, sondern auch dort die Diversität aus den verschiedenen Ländern mit denen wir zusammenarbeiten.
00:07:59: Uganda, Südafrika, Äthiopien und auch dort wird's noch schwieriger.
00:08:02: da ist natürlich auch die Berechtigung ein Visum zu bekommen oder überhaupt hierher kommen zu dürfen noch schwierige.
00:08:09: genau deswegen kenne ich das sehr gut.
00:08:11: Erzähl mal aus zwanzig Jahre, wie wir Konak waren.
00:08:13: Ich treffe immer noch Leute die nicht so genau wissen wer ihr seid was ihr seid und was ihr macht in Hamburg.
00:08:18: eigentlich sehr selten weil in Hamburg weiß man wofür ihr steht aber vielleicht einen so ein Ritz durch zwanzi jahre.
00:08:27: Wir sind ein Netzwerk an Organisationen, so würde ich das immer sagen.
00:08:33: Aber es hat alles angefangen mit, du hast es angekündigt.
00:08:37: Benny war Fußballspieler beim FC St Paulion und hat sich gedacht er kann auch mehr als nur Fußball spielen, er kann sich engagieren.
00:08:44: Und dann ist das Thema Wasser ganz zufällig gekommen, weil er damals auf Kuba war im Trainingslage und gesagt hat was gibt es denn für Projekte vor Ort?
00:08:52: Er hat erst diese Woche bei uns noch mal erzählt wie die Anfänge waren.
00:08:55: Er hat dann gesagt was gibt's für Projkte in Kuba?
00:08:57: und es gab ein anderes Trinkwasserprojekt dass sie Stadt Hamburg finanziert hat und er wollte die Stadt Hamburg übertreffen.
00:09:03: so fing das Ganze an in der kleinen Competition und inzwischen sind wir glaube ich einfach keine Competition mehr.
00:09:09: Wir haben Organisationen gegründet in Uganda, wir haben Organisatione in Südafrika ihr viele trinkendes Wasser.
00:09:15: Wir waren einer der ersten die gesagt haben.
00:09:17: wir müssen nicht nur Gemeinnützigkeit vereinbasiert und Spenden basiert machen sondern wirklich Sozialunternehmertum anfangen und haben eben gesagt, wir wollen auch Produkte verkaufen.
00:09:28: Dann gibt es natürlich noch das Gold einmal Klopapier,
00:09:31: d.h.,
00:09:31: wir machen ja Wasser- und Sanitärprojekte.
00:09:33: D.h.
00:09:33: Wir haben da auch ein Klop Papier, dass man kaufen kann.
00:09:36: Und inzwischen haben wir jetzt eben auch ein soziales Gasthaus, die Villa Viva.
00:09:40: Alle, die das noch nicht gesehen haben dürfen gerne mal im Münzwiertel vorbeikommen oder auch wenn Gäste zu Hamburg sind, die Gästen bei uns schlafen lassen weil wir einfach gesagt haben Wir wollen Orte bauen und Wirtschaft anders machen.
00:09:53: und das ist so.
00:09:53: Wir sind glaube ich fünfzehn Organisationen.
00:09:55: Es ist ultra kompliziert, wenn man mal dahinter schaut Weil am Ende wie immer gesagt haben es muss in der Gemeinnützigkeit fußen.
00:10:02: Es gibt bei uns die Stiftung Der gehört alles keine der Gründer oder Initiatoren, denen gehört irgendein Anteil.
00:10:07: Wir sind dort alle angestellt wir arbeiten alle dafür und die Stiftung hält bei uns die Marken recht.
00:10:11: ich glaube da sind wir am stolzesten darauf und wir haben auch viele Sachen ausprobiert die überhaupt nicht funktioniert haben.
00:10:16: Sag mal!
00:10:17: Wer hat mal eine Agentur wo wie gesagt haben wir müssen mal irgendwie in der Agenturwelt das Ganze anders machen halt überhaupt nicht funktionieren glaub' ich noch nicht mal.
00:10:24: ein Jahr lang überleben.
00:10:25: Werbung
00:10:28: Ja Davon gibt es dann aber noch viele.
00:10:30: Das hört auch langsam auf, weil einiger guten Sachen hat die KI ja.
00:10:36: Also wenn sie mit Werbeagenturen zusammengearbeitet haben so richtig professionell das ist mit das Schlimmste was passieren kann.
00:10:42: Sind Menschen von Werbe-Agenturen da heute?
00:10:45: Dann können ich dir befragen sind ja häufig immer Menschen von werbe Agenturen in man solchen Veranstaltungen?
00:10:49: Nein!
00:10:49: Heute nicht ausnahmsweise.
00:10:51: oder will sich nicht äußern dazu?
00:10:54: Wie läuft es im Ehrenamt?
00:10:56: Ich meine, wenn wir über den Kulturkampf sprechen, dann wird das Ehrenamt auch massiv angegriffen.
00:11:00: Weil die Rechtspopulisten das Ehrendamt anders sehen wollen und zwar nicht in dem Engagement was du machst... Wir sind ja auch ein gemeinnütziges Haus.
00:11:11: Die wollen eher das Ehrentamt mit einem Mutterkreuz am Ende belohnen.
00:11:15: also dass ist für sie ehrenamt eher so in die Richtung als das, was wir machen.
00:11:20: Nimmst du wahr, dass sich etwas verändert hat im Laufe der letzten Jahre?
00:11:24: Auch was die Spendenbereitschaft der Menschen angeht und was das Engagement angeht?
00:11:29: Ich glaube ich würde es nicht so ausdrücken.
00:11:32: Es gibt einfach unglaublich viele Menschen, die sich jeden Tag engagieren.
00:11:38: Unsere Gesellschaft würde nicht funktionieren ohne unser Miteinander, ohne Nachbarschaftshilfen, ohne lokale Initiativen.
00:11:44: Was wir wahrgenommen haben ist die Spenden runtergehen, weil einfach die Menschen nicht mehr sehr viel Geld haben.
00:11:51: Das heißt, die kleinen Spenden gehen zurück aber ganz sicher nicht das Ehrenamt.
00:11:54: So wo wir natürlich Probleme haben ist sobald es dann halt politisch wird nämlich wenn Anfragen kommen ob denn gemeinnützige Vereine sich politisch positionieren dürfen.
00:12:03: Das heisst da haben wir natürlich die Schwierigkeit, weil es dann ganz schnell heißen kann dass die Gemeinnützigkeit aber erkannt wird und wir sagen immer egal ob ihr euch für sauberes Trinkwasser engagiert oder für wirklich die Nachbarn.
00:12:16: Das ist unglaublich wichtig einfach!
00:12:18: laut zu werden, rauszugehen und Sachen zu machen.
00:12:21: Von dem her nehme ich die Diversifikation eher wahr.
00:12:24: Das heißt wir waren glaube ich vor zwanzig Jahren eher so etwas wie eine Bewegung.
00:12:28: ganz viele junge Leute, die gerade irgendwie studiert haben oder die noch nicht in ihrem Arbeitsleben standen, haben sich engagiert.
00:12:34: Jetzt sind wir eine alte Organisation.
00:12:35: also ich bin natürlich nicht zwanziger geworden!
00:12:37: Ich bin zweiundvierzig.
00:12:38: Wir merken, wir haben alle Kinder bekommen.
00:12:40: Wir können nicht mehr auf Festivals rumrennen, Spendenbächer sammeln ohne Ende.
00:12:44: So das geht halt nicht, weil die Energie ist nicht mehr da.
00:12:46: Das heisst das Engagement hat sich auch verändert Und die junge Generation sieht man ja, weil ich finde es unglaublich wenn Fridays for Future oder wenn andere Jugendlichen sich organisieren.
00:12:55: Also ich nehme das auch weltweit wahr.
00:12:57: Es gibt super viele Jugendorganisationen Die international wirklich laut sind und von dem her glaube ich Ja Das ist auf jeden Fall...es hat sich halt verändert aber es ist irgendwie trotzdem immer noch da.
00:13:08: Und leider eines der wenigen Länder was das irgendwie nicht wertzuschätzen weiß dass junge Menschen sich engagieren ist Deutschland.
00:13:17: Sehr sonderbare Lohneskanzler, es wird immer Sonnig.
00:13:20: Ich sag's vom ersten Tag an seit er sonderbar ist.
00:13:22: Mittlerweile muss ich noch Adjektive hinzufügen und ich bleib mal bei sehr sonder bar.
00:13:27: so also das ist was er macht den ganzen tag mit wem er sich streitet was er alles unglaublich persönlich nimmt in jedem Gespräch wo er sich irgendwie zu äußern muss zu allem Insbesondere auch zu jungen Menschen, da zeigt er sich irgendwie nicht so besonders bereit den Lust zu machen, älter zu werden.
00:13:49: Ich hab bisher nur einmal auf einer Veranstaltung erlebt.
00:13:52: Da fand ich es auf jeden Fall auch sehr sonderbar.
00:13:54: Ich fand die Äußerung dir jetzt zu Wasser und wenn's warm wird, dass man ja einfach eine Flasche Wasser dabei haben sollte, fand ich auch sehr sonnerbar.
00:14:05: Ja ... Sie haben ihn ja gewählt ne?
00:14:07: Ich ... ich nicht!
00:14:10: So... Ich nehme an diesem Zirkus hier nicht teil.
00:14:12: Ich werde Schritt für Schritt alle meine Rechte abgeben und dann gucken wir mal, wie es weitergeht.
00:14:18: Wie steht's um das Thema Wasser?
00:14:19: Ist es in Deutschland noch okay?
00:14:21: In Hamburg hieß ja immer als ich Kind war... Wir haben vierzehn Brunnen in unserer Umgebung und wir brauchen kein Wasser zu sparen weil das wird einfach nie zu Ende gehen.
00:14:31: Beim Zehnteputzen Wasser laufen lassen ist gut man muss irgendwie viel Wasser laufenlassen weil sonst muss man mit sauberem Trinkwasser die Kanalisation durchspülen was sich dort Sachen ab.
00:14:40: Lager.
00:14:41: Ist das alles Quatsch?
00:14:44: Wo stehen wir heute?
00:14:45: Also, wir haben ja heute... Wir feiern heute Jahr zwanzig Jahre.
00:14:48: Ich muss einmal kurz ausholen und da tritt heute Maccas noch auf.
00:14:50: Maccas ist ein Rapper aus Stuttgart Und da habe ich nochmal recherchiert was er für uns in den letzten zwanziger Jahren gemacht hat.
00:14:56: Dieser Rapper hatte einen Song gemacht wo er gesagt hat man muss immer dreimal spülen nach dem Toilettengang damit nichts hängen bleibt.
00:15:03: Wo ich jetzt auch so nicht mehr machen.
00:15:05: diesen Song würden wir natürlich überhaupt nicht mehr dahinterstehen weil sich die Situation drastisch geändert hat.
00:15:10: Und da muss ich auch sagen, ich meine die letzten Bilder.
00:15:12: Die ganzen Feuer der Rhein.
00:15:14: also man merkt ja das ist auch hier angekommen Der Grundwasserpegel sinkt.
00:15:19: Jetzt geht es los dass man eben sagt wir brauchen Schwammstädte Wir müssen die Städte wieder grüner machen Das muss das zu viel Wasser und das zu wenig Wasser Es geht ja in beide Richtungen.
00:15:27: sozusagen Muss auch hier irgendwie endlich anerkannt werden.
00:15:31: Dass das dass die Wasserausforderung größer ist und wir sind natürlich jetzt in der Sicherheitspolitik gelandet.
00:15:36: Wasser ist ein geopolitischer Faktor.
00:15:37: Es ist angreifbar geworden, das heißt auch in der Politik plötzlich reden wir mit ganz anderen Leuten was überhaupt früher nicht denkbar war und da merkt man einfach wie lange diese Infrastrukturwasser dadurch dass es bei uns aus dem Hahn kommt noch gar nicht hier war.
00:15:53: Sieht's denn gut aus?
00:15:55: Also kann ich weitermachen so wie bisher oder sollten wir anfangen hier in Hamburg zu sparen?
00:16:00: Auf jeden Fall müssen wir sparen.
00:16:01: Hamburg hat natürlich die Geschichte, dass wir hier sehr viel Sand im Untergrund haben und das wir hier hier sehr viele Sandfiltrationen dadurch haben.
00:16:10: Hamburg hatte auch das erste Abwassersystem überhaupt.
00:16:13: Also es ist total spannend!
00:16:14: Wir haben auch gesagt man muss sich immer mehr auch lokal mit der Wassersituation und wie überhaupt die Infrastruktur dahinter ist auseinandersetzen?
00:16:21: Wir sprechen auch mit Hamburg Wasser da sehr eng.
00:16:23: Aber nee, es ist ja global so dass sich einfach der Wasserkreislauf geschiftet hat und das wir von dem Wasser des zur Verfügung ist immer weniger haben weil's einfach zu verschmutzt wird.
00:16:34: Dass man nicht mehr ganz reinigen kann.
00:16:37: wenn sie jetzt nicht aus Hamburg kommen sondern wie ich aus dem Iran dann wissen Sie das schon Weil das Wasser wird rationiert immer mehr.
00:16:44: also im Sommer hat man alle sechs Stunden für sechs Stunden immer abgeschaltet das Wasser weil das ging einfach nicht mehr anders gibt mittlerweile auch Strafen für irgendwie das Auto vor der Tür waschen und so.
00:16:55: Und macht aber auch niemand mehr tatsächlich, weil es einfach zu wenig da ist.
00:16:58: Wenn Sie dann in die Nachbarschaft Richtung Afghanistan gucken, dann sehen sie es noch verheerender.
00:17:03: also da ist wirklich teilweise bis zur vierundzwanzig Stunden kommen nichts mehr.
00:17:06: wenn sich die großen Stau sehen angucken, die um Terran herum gebaut sind.
00:17:10: Die sind alle trocken Und man weiß das.
00:17:12: Also wenn Sie dort mit den Regierungsmitarbeiter sprechen, dann wissen sie, dass die sagen wir haben ein großes Problem.
00:17:20: also wir haben einfach nicht mehr so viel zu trinken und die Menschen spüren das und dann wird es immer noch heißer.
00:17:25: dazu wo geht die Reise denn hin?
00:17:29: Weil... Mit Wasser beschäftigen wir uns nicht viel.
00:17:34: tatsächlich weil das ist einfach da du machst den Haaren auf und dann ist es da nur wenn du mal irgendwo hingefahren bist in der Welt wo du gesehen hast.
00:17:41: Das ist gar nicht so.
00:17:42: Und wenn du den Haaren auf machst, komm komische Sachen raus dort dann nimmt man das erst wahr dass man nicht einfach das was aus dem haaren für immer kommt trinken kann und auch nicht duschen kann wann man möchte oder was auch immer macht.
00:17:54: wie sieht es denn aus?
00:17:54: jetzt mal ganz realistisch ohne apokalyptisches szenarien und ohne schöne rederei der ganzen situation wirklich fast los ist.
00:18:02: naja also ich glaube es kann wirklich in verschiedene richtungen gehen.
00:18:07: die technologie Und die Innovation ist natürlich auch da.
00:18:11: Das heißt Wasser-Enzahlungsanlagen, Wassersäuberungsfiltrationssysteme... Da gibt es sehr viele Lösungen, die möglich wären wenn man zusammenarbeitet.
00:18:21: Jetzt hast du Iran angesprochen.
00:18:23: Es gibt aber einfach ganz viele Konflikte, die über Grenzen hinweg sind und wo sich einfach Nationen um Wasserzugänge streiten.
00:18:30: Das heisst das Ganze ist superpolitisch geworden und viele sagen es halt das neue Gold.
00:18:33: also wo sich darum gestritten wird Und wo man eher dann eben auch schauen muss, wie können wir zum Beispiel sowas wie Wasserinsalzungsanlagen in Groß machen und die nicht so viel Energie fressen?
00:18:45: Weil die Möglichkeiten sind glaube ich da.
00:18:48: Wir sind immer noch ein blauer Planet!
00:18:49: Ich habe heute auch gedacht dadurch dass ich nicht im Millentor Stadion bin, kann ich mal blau anziehen.
00:18:54: Leider hat die AfD das auch geklaut.
00:18:55: aber trotzdem ich bin heute sehr stolz weil ich einfach gesagt hab was heißt Blaue, was heißt Leben?
00:19:00: darum ist Viva con Aqua angetreten angetreten, den Zugang zu sauberem Trinkwasser für die Menschen zu schaffen, die noch nicht mal das haben.
00:19:09: Die Kilometer erst einmal laufen müssen und wo die Kindersterblichkeit super hoch ist weil das Wasser einfach vergiftet ist oder weil da irgendwelche Sachen drin sind und dann einfach sowas wie Durchfall- oder andere Krankheiten kommen können oder ja gar nicht.
00:19:22: die Möglichkeit da ist irgendwie überhaupt den Zugangs zu haben innerhalb von einem Umkreis von fünf Kilometern so ne?
00:19:28: Und dann geht es ja dann nicht nur um sauberes Trinkwassers sondern überhaupt das Wasser zum Leben.
00:19:33: Und inzwischen ist es eben so ein geopolitischer Faktor geworden, dass man einfach hier schauen muss.
00:19:37: Wie gehen wir denn mit der Ressource um?
00:19:38: Und wie gehen wir so nachhaltig damit um?
00:19:40: Das ist nicht der Zugang sondern das ist die Regeneration.
00:19:43: also wie schafft man Wasserkreisläufe sodass wir's immer wieder verwenden können?
00:19:47: und ich erkläre meinen Kindern immer, dass wir Dinosaurierpippe ja trinken weil eigentlich das Wasser ja nicht weniger wird d.h.
00:19:54: Die Wassermenge auf der Welt bleibt immer die gleiche und wird dann sozusagen überregen oder andere Kreisläufe immer wieder bei uns ankommen.
00:20:02: Wir haben die Möglichkeit, natürlich darauf auch aufzupassen.
00:20:06: Und ich glaube da ist es total wichtig sich zu informieren und zu schauen was kann man zu Hause machen?
00:20:10: Wo kann man Wasser sparen?
00:20:12: Wie können wir es schaffen vielleicht auch die ganze Logistik dahinter das heißt unser ganzes Trinkwasser.
00:20:18: oder wie kann man das Zuhause zum Beispiel schaffen.
00:20:20: Es gibt die Jähnfelder Auchien Hamburg Die schaffen dass das Wasser in den Haussystemen schon so zu filtern Dass man halt das direkt trennen kann des Grau-Wasser und das frische Wasser.
00:20:29: also es gibt in dem ganzen Bereich, wie wir wohnen.
00:20:33: Auch schon die Systeme, wie man das machen kann.
00:20:35: Deswegen ist es da einfach nur wichtig sich zu informieren und auch zu schauen, wie im Halterk hier leben kann.
00:20:41: Ich bin ab zum Glück eine Regenwasseranlage zu Hause und spül die Toiletten mit Regenwasser.
00:20:45: Das sind Kleinigkeiten, wie ich das mache.
00:20:48: Aber hat irgend ein Mensch in Afghanistan was davon?
00:20:51: Wenn ich beispielsweise beschliesse, noch einmal die Woche Zähne zu putzen und nicht mehr so oft auf Klo zu gehen ... Hat das irgendein Effekt auf irgendeinen Menschen, wenn ich hier drauf achte?
00:21:02: Ich glaube es ist die gleiche Frage wie der Effekt ob der Klimawandel irgendwas zu tun hat mit uns.
00:21:08: Also ich glaube so wir leben wie wir konsumieren, wie wir mit der Erde sind und den Ressourcen, dass es geht uns alle etwas an.
00:21:14: So jeder einzelne von uns mit dem wie wir consumieren was wir leben welche Entscheidung wir treffen hat Auswirkungen wie wir in der Erde umgehen und mit dem Klimawandel und ja mit der Natur.
00:21:27: Also ich höre daraus, nein.
00:21:30: Es hat kein Effekt aber es hat einen Effekt.
00:21:33: Natürlich ist das ein Effekt!
00:21:35: Es wird niemand dort mehr Wasser haben, aber es wird
00:21:38: doch jemand
00:21:38: dort mehr wasser haben.
00:21:40: Ja, hab' ich verstanden.
00:21:41: also machen's für die Zukunft quasi.
00:21:43: Ja natürlich.
00:21:46: Ich war im Kongo.
00:21:47: da habe ich eine Doku gedreht und meine beiden Kameraleute haben sich immer das Wasser mittragen lassen, also mitten dem Regenwald unendlich viele Wasser.
00:21:57: Und der eine wollte auch immer nie, wenn die man schon aus der Flasche getrunken hat irgendwie dann auch ganz komische Sachen so und nicht trinken musste.
00:22:04: Ganz kompliziert das sich in den Mund laufen lassen, sonst hätten alle andere Leute mich hier fruchtbaren kranklich dabei.
00:22:09: im Kongo da im Regenwald waren mehr Krankheiten drin als irgendwie an dem Wasserding wo ich rausgetrunken hatte.
00:22:15: Dann habe ich dann die Kongolesen gefragt was die denn trinken weil die hatten gar kein Wasser.
00:22:17: dabei haben sie mir so Tümpel gezeigt die da so warne mein Zerkommotter Da ist ganz viel Wasser drin, das ist ganz wunderbar.
00:22:22: Das trinken wir!
00:22:23: So ein Brackwasser, so ein Schlamm.
00:22:27: Das haben sie dann mit der Hand da rausgenommen und haben es getrunken.
00:22:29: Mit krass machen die das?
00:22:30: Und wir machen das so.
00:22:32: Ist das okay was wir machen?
00:22:36: Ich kenne das nämlich nicht.
00:22:38: Ich komme aus einem Land wo es überhaupt nicht denkbar ist dass man Wasser kauft weil Wasser kommt ja schon aus der Leitung raus und wird getrunkt einfach.
00:22:48: Sachen, die wir hin und her schleppen und machen und tun.
00:22:51: Also
00:22:52: das ist eigentlich ein völliger Bullshit?
00:22:53: Wir sagen auch immer, wir haben mal versucht Werbung da drauf zu massen trinkt Leitungswasser.
00:22:57: weil wir gesagt haben, eigentlich ist es total blödsinnig Flaschenwasser zu trinken.
00:23:01: Das fand dann unser Hersteller nicht so gut dass wir die Werbung darauf machen trinkte Leitung Wasser.
00:23:07: Aber darum geht es.
00:23:08: Wir sagen auch, das ist eigentlich ökologisch und sozial total bullshit dass wir so was herstellen und das für Produkte kaufen.
00:23:14: Das Leitungswasser ist bei uns super!
00:23:16: Und trotzdem geht es ja darum alternativen zu schaffen.
00:23:20: Also wenn ich sowieso in den Laden gehe, weil ich gerade unterwegs bin oder weil ich auf einem Festival bin.
00:23:24: Oder weil ich irgendwo bin dann ist es doch wichtig dass wir auch Wirtschaft neu denken und soziale Alternativen schaffen.
00:23:30: genau deswegen haben wir auch gesagt das gleiche ist einfach mit den Grundgütern die wir haben das Gleiches mit dem Klopapier.
00:23:35: Ich war in vielen Ländern da gibt's kein Kloppapier verwendet So, da braucht man nicht irgendwie aus irgendwelchem Holz und Regenwald ab Holzung hergestelltes Klopapier.
00:23:43: Nicht das wir das machen sozusagen.
00:23:45: aber Da braucht man es nicht weil da verwendet man Wasser Und man verwendet ganz andere Produkte so zu sagen dafür nämlich keine.
00:23:52: genauso haben wir auch gesagt die Hotellerie.
00:23:54: Wir wollen keine Hotel Immobilienbranchen werden Sondern wir wollen einfach dort schauen wie man lokales Wirtschaften Wie wir Wirtschaft neu denken können wie wir Systeme neu kreieren.
00:24:05: deswegen Nein, also eigentlich müsste ich sagen nein.
00:24:08: Es sollte eigentlich langfristig nicht so sein dass wir nur diese Produkte kaufen.
00:24:12: aber wenn es die Wahl gibt dann entscheidet euch immer für die besseren.
00:24:17: Wer kauft Wasser hier?
00:24:20: Also wer... Niemand quasi!
00:24:23: Hab mir schon gedacht das ist das ganze Wasser was du da draußen stehst.
00:24:26: Vielleicht vielleicht nicht das Zentral.
00:24:27: Wer trinkt Wasser pur aus der Leitung einfach nur?
00:24:32: Hätte ich nicht gedacht, finde ich gut Auch wenn es nicht das schöne Feinperlige ist, was man dann so ein bisschen auf der ... Wer hat eine Anlage zu Hause, dass Spudel rauskommt?
00:24:43: Sehr gut.
00:24:44: Spudeln war's auch so ne Sache, ne?
00:24:46: Trinken eigentlich alle anderen Menschen nicht außer hier!
00:24:51: Hast du die Erfahrung gemacht, dass sie Leute nicht verstehen, was das soll?
00:24:55: Ja, wenn man danach Apfelschorle fragt wirds noch wilder.
00:24:57: Das kennt auch niemand, das ist gut.
00:24:58: Sie
00:24:59: müssen sich nicht weiter melden.
00:25:04: Das ist okay, das reicht jetzt sehr gut.
00:25:06: Gucken wann welche Arme wieder nach unten geht.
00:25:08: Hervorragend!
00:25:12: Wo geht die Reise hin?
00:25:13: Was kann ich jetzt zu Hause tatsächlich selber machen?
00:25:16: Also was nützt was und was nützen nichts?
00:25:19: Ich will dir das ein bisschen was wir an die Hand mitnehmen können für Zuhause.
00:25:25: Was kann den Kindern beibringen?
00:25:27: Was hat tatsächlich einen Effekt und was hat kein Effekt?
00:25:30: Was ist ein Märchen?
00:25:33: Ich finde generell natürlich alles möglich über die Wassersituation, über Sanitär.
00:25:37: Das hat immer ein Effekt.
00:25:38: Bildung ist immer total wichtig.
00:25:41: Wir haben seit Neuestem auch ein Produkt wo man wirklich in die Wasserleitung also in die wasserhähne und beim Duschen sozusagen noch zusätzliche Filter einbauen kann kostet super wenig dass weniger Wasser rauskommt.
00:25:53: Also auch da das sind Kleinigkeiten.
00:25:54: ich finde alles ist wichtig Aber ich finde es generell wichtig, das auch noch größer zu denken.
00:25:59: Es geht nicht nur um das Thema Wasser – es geht einfach um unsere Umwelt und die Erde.
00:26:03: Da muss ganz viel Bildung passieren in den Jugendlichen und an die Kinder.
00:26:07: Das mache ich bei unseren Kindern auch schon wie der Umgang damit ist.
00:26:11: Und ich glaube, dass muss und darf langfristig der lange Hebel sein!
00:26:15: Wir haben über Kulturkampf gesprochen, wir haben über Druck von außen gesprochen.
00:26:20: Wir haben darüber gesprochen, dass sich politisch sehr viel gerade verändert.
00:26:24: Ich möchte nicht wissen, wie das jetzt in Sachsen-Anhalt und in Mirklinburg-Vorpommern weitergehen soll.
00:26:31: Also wenn es tatsächlich so eintritt als dort ist... Wenn sie sich mit den Politikern unterhalten oder vor allem mit den ganzen gemeinnützigen Organisationen mit den Kirchen unterhalten, die haben da totale Panik, die Leute!
00:26:43: Das ist gar keine schöne Situation, in der man sich befindet kann aber eintreten dass es zu einer AfD Alleinregierung kommt.
00:26:51: Und Frau Wagenknecht sagt ja auch alle fünf Minuten, dass sie gerne dabei ist überall zu helfen.
00:26:57: Merkt ihr den politischen Druck?
00:27:00: Kriegt ihr das mit?
00:27:03: Also klar!
00:27:05: Wir schweben natürlich dazwischen.
00:27:07: also wir versuchen immer zu sagen wir müssen das eigentlich sagen, wir sind gemeinnützig, wir positionieren uns politisch neutral.
00:27:15: Es kam jetzt auch erst ja eine große Anfrage von CDU und CSU, wo es darum geht dass die NGOs eine Schattenpolitik machen weil sie eigentlich politisch andere Organisationen und Parteien irgendwie unterstützen.
00:27:28: Da
00:27:29: war's natürlich sehr schwer weil es genau darauf gezielt hat.
00:27:31: wenn man sich zu politisch äußert kann das sein dass die Gemeinnützigkeit aberkannt wird Und das bringt natürlich einen in die Klemme, weil am Ende wir wollen laut sein.
00:27:40: Wir sind ja auch politisch wenn wir alleine sagen what is human right?
00:27:44: Was eine unserer größten Kampagnen ist so!
00:27:46: Das ist ne politische Aussage und es ist ein Menschenrecht und wir wollen da laut werden und trotzdem müssen wir aufpassen dass wird dann irgendwie kein Problem mit unsere Gemeinnützigkeit haben.
00:27:55: Das sagt man uns auch immer wieder.
00:27:57: nun bin ich Gott sei Dank so reich, dass es für mich gar keine Rolle spielt ob wir die Gemeinnützigkeit aberkannt bekommen oder nicht, weil wir uns politisch äußern und deswegen äußeren wir uns auf dieser Bühne immer politisch.
00:28:08: Wir mögen einfach keine Rechtsradikalen so.
00:28:10: Die haben weder in diesem Haus was zu suchen noch irgendwo anders.
00:28:13: Und wenn es deswegen aberkannt wird dann mach mache ich die Gemeinnützlichkeit hier selber.
00:28:19: Dann benennen wir das den Abdulahi Theater oben.
00:28:21: Das wird die vielleicht noch mehr stören wahrscheinlich ne?
00:28:23: Zentralkomitee ist noch ein bisschen so aus ihrer Gedankenwelt.
00:28:26: Dann ist es das nicht gemeinnützige kapitalistische Abdullahi-Theater, was jeden Zehnten Euro in Kampf gegen Rechtsradikale einsetzen wird.
00:28:36: Das sind langer Titel für draußen als Schild aber ... Ich überleg mal!
00:28:42: Bei mir sagen sie das auch immer wieder.
00:28:43: Wird immer wieder geprüft.
00:28:44: Wir haben gerade eine Prüfung gehabt von der AfD.
00:28:46: Sollen Sie alle wissen, gab ne ganz eilige Prüfungen, hab ich angesprochen erzählt kurz vor der Schließung im Sommer Als der Kollege mir schon schrieb eilig Anfrage, dachte ich wusste schon ungefähr worum es geht.
00:28:58: Und dann war, wie viele Klimaanlagen in Hamburg verbaut sind.
00:29:02: Das wird sicher nicht von den Grünen sein, das wird hundertprozentig eine AfD-Anfrage sein und dann stand auch ganz lang und breit.
00:29:09: Alle Länder der Welt sind toll klimatisiert außer wir die wir in der Steinzeit leben und die Menschen verbrennen quasi vor Hitze in den ganzen Theaterhäusern was ganz oft passiert.
00:29:19: Wir sind ganz viele Hitze Tote im Schauspielhaus letztes Jahr gemeldet So bei den Wetter, was wir hier draußen in Hamburg haben.
00:29:25: Und dann sollte geprüft werden wie viele Theater hier Klimaanlagen haben?
00:29:29: Wir haben keine!
00:29:29: Also es ist auch baulich gar nicht möglich gewisse Klimaanlage hier.
00:29:31: Wir haben eine Lüftung die machen wir an und wenn's passt passen und wenn nicht dann tun wir das wahnsinnig leid.
00:29:36: Nur ist jetzt auch für die Zukunft wissen im Sommer wird es hier teilweise ein bisschen warm im Winter bis ein bisschen kalt kann man sich ja angenehmer gestalten.
00:29:43: aber es ist nicht möglich herbaulich und dafür ist es dann auch ganz gut, weil wir da nichts raus pusten.
00:29:49: Weil Sie wissen wenn das hier drin kühl ist, dann ist es halt draußen sehr warm.
00:29:53: Weil wir sehr viel Luft dann draußen raus hinpusten.
00:29:55: Das verstehen Leute irgendwie nicht so richtig.
00:29:57: Wir haben ein Projekt gemacht, darauf sind wir sehr stolz.
00:29:59: Wir können ja immer so ein paar Sonderprojekte machen.
00:30:01: Wir haben einmal das antirassistische Klopapier rausgebracht mit Gold einmal zusammen.
00:30:06: Haben auch vierhundertausend Euro gesammelt und es ging auch nochmal an Social Chastis und Antonia Medea Stiftung usw.
00:30:12: Also wirklich antiressistische Themen dann noch mal gesetzt Und wir haben es geschafft, über eine Bundestagsabgeordnete wie sehr gut kennen dieses Klopapier in den AfD Flügel zu schmuggeln.
00:30:25: Dann mussten natürlich alle Abgeordneten damit ihren Arsch abwischen und das war ganz gut!
00:30:30: Also da ist geht... Sie sollen Wüten rausgehen.
00:30:33: ich hoffe dass sind sie schon ein bisschen.
00:30:35: aber wir wollen auch, dass wir Kraft und Humor haben und Lust haben draußen was zu machen.
00:30:41: Wir hatten vor einigen Monaten eine Veranstaltung.
00:30:44: Ich habe mir eine Dame geschrieben.
00:30:46: Sie war hier in der Matinée und dann sind sie alle Richtung Hauptbahnhof gegangen, da es ein rassistischer Vorfall in einer S-Bahn gewesen hat, irgendwie jemand rumgepöbelt und niemand angegriffen.
00:30:58: Und diese älteren Damen haben sich wieder erkannt aus dem Theater.
00:31:02: Die saßen immer verschieden.
00:31:04: Dann sind sie zu viert aufgestanden in allen Ferken und haben diesen Herrn aus der Bahn quasi bei der nächsten Station herausgedrängt.
00:31:11: Das ist unsere Aufgabe heute hier, also uns anzugucken gegenseitig.
00:31:15: Können wir mal Saarlicht machen?
00:31:18: Einmal nach dem Meer!
00:31:19: Ich brauche alles was geht.
00:31:20: Wir machen auch für die Sehschwachen und so weiter sehr gut.
00:31:24: Gucken Sie einmal nach links und rechts, einmal gucken sie richtig... Nee, gucken Sie Leute auch nicht.
00:31:29: Man erkennt ob das Ihr Partner ist oder nicht.
00:31:31: Den Partner guckt man nämlich gar nicht an.
00:31:32: da sind immer so ach oh Gott die.
00:31:35: Gucken Sie nach vorne und hinten, drehen sich mal nach oben.
00:31:38: Gucken sie sich an wer dort ist?
00:31:40: Ja, richtig!
00:31:41: Das ist ... Merken Sie sich die Gesichter für irgendwas hin, die vielleicht irgendwann gut.
00:31:46: Das ist einer der wenigen Möglichkeiten, die wir haben.
00:31:50: So, Licht kann wieder aus, alle haben sich genug gesehen.
00:31:52: Das sind eine der wenige Möglichkeiten, dass wir haben können.
00:31:55: Sie kommen immer wieder zu mir nach vorn und haben viele Ideen, die Sie umsetzen möchten von uns, die wir hier auf der Bühne sitzen.
00:32:04: Aber wir können da gar nicht helfen!
00:32:06: Also bei ganz vielen Sachen kann ich gar nichts tun.
00:32:09: Ich kann nur sagen tolle Idee aber gehen Sie raus und machen sie das.
00:32:11: Die Leute glauben immer, sie haben eine tolle idee Und dann müssen sie auf ne Bühnen und dann müssen sich hier eingeladen werden damit sie das den Leuten präsentieren.
00:32:19: Das bringt aber gar nix.
00:32:20: Wenn sie eine toller Idee haben präsensieren sie das ihrem Nachbarn und gehen sie dann mit denen los.
00:32:25: Das hat einen viel größeren Effekt als irgendwie auf dem Titel des Spiegels zu erscheinen, wobei der auch wie wir wissen sehr eigenartige Titel immer schon gemacht hat.
00:32:33: aber da bleibt man sich einfach treu.
00:32:35: so aktuell bleibt man es sich da treu und macht einfach noch furchtbar weiter.
00:32:39: Aber Sie sind die Gesellschaft!
00:32:41: Sie sind, die Sie sich engagieren Und Sie können überall auf Millionen von Seiten Können Sie sich ehrenamtlich engagieren.
00:32:48: Den Tipp den ich bei jeder Veranstaltung gebe Nutzen Sie bitte die künstliche Intelligenz, die Rechten machen das auch.
00:32:56: Machen sie sich das Leben einfacher?
00:32:57: Wenn Sie gar keine Ahnung haben was Sie machen können weil Sie völlig gelebt sind und nicht wissen wie Sie gegen diesen ganzen Mist ankommen gehen Sie auf irgendeine von diesen KI-Seiten.
00:33:07: Vögeljahr welche sind alle gleich mit gleichen Informationen gefüttert worden?
00:33:11: und sagen Sie der ich bin hier der Norbert oder die Hildegard oder der Matthias oder die Paula und Ich möchte gerne einmal am Tag mich für maximal Eine Minute möchte ich mich für die Demokratie einsetzen.
00:33:25: Gib mir bitte für einen ganzen Monat dreißig verschiedene Tipps, das ist ganz wunderbar was sie dort bekommen.
00:33:31: Das glauben Sie gar nicht!
00:33:32: Was Ihnen die KI alles für eine Minute vorstellt?
00:33:34: Sie können auch sagen, ich habe Hobbys, es soll bitte irgendwie etwas mit Bahnfahren zu tun haben oder damit... Ich trinke gerne, soll irgendwie gerne mit Gin Tonic zu tun hat, dass was dort ist.
00:33:43: dann werden sie so viele geile Tipps bekommen dort.
00:33:45: Einige Leute machen das, ich sage das immer an Schulen.
00:33:48: Die Schülerinnen und Schüler schreiben mir dann immer, was für coole Sachen sie gemacht haben.
00:33:51: Und wie gut Ihnen das tut einmal am Tag für ... Ich glaube, einmal am Tage eine Minute haben Sie Zeit, um dieses wundervolle Grundgesetz zu schützen.
00:34:01: Deswegen machen Sie lieber das als draufzuhoffen, dass Sie irgendwann eingeladen werden hier bei einer Matinee, weil das wird nicht passieren!
00:34:09: Dafür müssen Sie irgendeine Prominenz mitbringen, ansonsten kommt niemand.
00:34:13: Haben wir alle schon versucht?
00:34:15: Aber die tolle Nachbarschaftsinitiative ist sehr, sehr traurig.
00:34:18: Das macht mich selber auch immer trauriger.
00:34:20: Im Fernsehen gehen die Einschaltquoten nach unten und bei den Veranstaltungen kommt niemand.
00:34:24: Wenn dort einfach irgendjemand kommt, der was richtig, richtig geiles macht.
00:34:28: Das ist leider so beim Menschen.
00:34:30: Kurze Fragen, kurze Antworten.
00:34:32: Laut sing unter der Dusche oder aus Wasserspargründen nach zwei Minuten raus?
00:34:39: Ich sing nicht unter der Dusche!
00:34:41: Aber du's zu lang?
00:34:43: Nein.
00:34:44: Hab Kinder wie hier...
00:34:46: Wann hast du das letzte Mal stillschweigend Nestle-Wasser getrunken?
00:34:52: Wenn ich es nicht wusste.
00:34:55: Nestle Wasser ist das böse Wasser.
00:34:57: Kannst du mal mit Nestlewasser
00:34:59: erklären, was... Es gibt ganz
00:34:59: viele Bösewasser.
00:35:00: Ganz viele Bösewasser!
00:35:01: Man muss einfach wirklich immer dahinter schauen, welche Firmen das sind so.
00:35:04: Was ist böses Wasser?
00:35:05: Ich erkläre danach etwas schweres Wasser.
00:35:07: Das können die Rana sehr gut.
00:35:08: Aber erklär, was böses water ist.
00:35:10: Haltest
00:35:11: Grundwasser oder Wasser von anderen Menschen wegnehmen und für sehr viel Geld verkaufen.
00:35:17: Wer ist das zum Beispiel?
00:35:19: Da werde ich jetzt keine Auskunft geben.
00:35:20: Das sind viele.
00:35:21: aber, ne?
00:35:22: Okay, googlen Sie das mal und dann wissen sie dass es nicht so gut ist Wenn niemand hinsieht.
00:35:25: Vollbad oder steckes Gewissen Voll was?
00:35:29: Vollbad genießt du ein Vollbad Ein paar...ein paar...Ein paar....ohh sie ist schon soweit.
00:35:34: Ich dachte Du meinst Vollbad!
00:35:37: Na ja Dann vollbad genießen oder stecken ist das auch Ist auch geil.
00:35:45: Ja stimmt wir kamen vom schwereren Wasser Ne?
00:35:47: Das bauen sie zur Urananreichung.
00:35:50: Ja, mit Vollbad dann am besten.
00:35:52: Richtig!
00:35:53: Wobei die taren sich auch gut die Molas.
00:35:54: Die sind immer noch da.
00:35:55: Da machen wir ja eine Sondersendung zu hier bei.
00:35:57: Wir machen noch ne Iran-Sendung.
00:35:58: Nix ist passiert seitdem alle noch da, alle noch scheiße.
00:36:01: Okay, Vollbad genießen oder schlechtes Gewissen?
00:36:04: Oder machst du nie Vollbeder?
00:36:06: Bitte doch ich mach das.
00:36:07: Tatsächlich?!
00:36:09: Ist auch eine sehr geile deutsche Sache.
00:36:11: Aber ich
00:36:12: bin dann da glaube ich wirklich auf vier Stunden drin.
00:36:15: Ja, wirklich.
00:36:16: Vier Stunden?
00:36:16: Ich mach's nicht oft, aber das ja ...
00:36:19: Wo sind die Kinder in der Zeit?
00:36:20: Die schlafen.
00:36:21: Das ist mein Wellness-Moment.
00:36:23: Ich hab tagsüber keine Zeit, aber es ist was, was ich im Winter genießen kann.
00:36:27: Richtig gut!
00:36:29: Leitungswasser im Nobelrestaurant.
00:36:31: Cooles Statement oder einfach geilzig?
00:36:34: Gutes Statement.
00:36:35: immer danach fragen und am besten auch dann nachfragen, dass wir das überall umsonst zur Verwügung haben und dass es nicht für teuer verkauft wird.
00:36:42: Find' ich auch.
00:36:45: Komisch, das hat sich nicht eingebürgert.
00:36:47: Das ist tatsächlich so ein Gastrodinge.
00:36:49: Gibt es in vielen anderen Ländern auch?
00:36:50: Ich glaube schon, das ist ganz besonders.
00:36:52: USA wissen Sie und also in vielen anglaubenkanischen Ländern haben sie... kommt einfach die Karaffe direkt im Frankreich auch.
00:36:58: Spanien macht das so, Spanier machen wir mittlerweile weniger.
00:37:00: Da kommt das Leitungswasser ...die Karaffe einfach auf den Tisch umsonst Und sie dürfen überall Toiletten benutzen.
00:37:05: So dass bei uns auch immer.
00:37:06: Toilette für fünfzig Cent oder einen Euro oder siebzig Zent oder was auch immer so komische Beträge.
00:37:11: Aber ich finde, das sollten wir mal durchsetzen dass man in großen Locations, in Hotels und so was einfach die Toilette benutzen kann, wenn man will.
00:37:18: Und das man überall umsonst Wasser bekommt.
00:37:20: Das wäre irgendwie gut!
00:37:21: Ist auch eine Aktion.
00:37:22: Können Sie morgen direkt hier... Jetzt direkt?
00:37:25: Sie können ja mal über den Steinnamen laufen oder einen Krawall machen.
00:37:28: Gehen sie in jeden Dönerladen rein und sagen sie nein, das ist mein Recht und benutzen sie das Klo dann direkt danach.
00:37:34: Aber kaufen sie ein Döne!
00:37:36: Welcher Hype nervt dich mehr?
00:37:38: Eisbaden oder die drei Liter Trinkflasche im Büro?
00:37:43: Muss man überhaupt so viel trinken?
00:37:46: Nein.
00:37:47: Trinken ist schon gut,
00:37:48: aber der Körper sagt anders.
00:37:50: Aber ich glaub
00:37:51: das ... Ja also dann die drei Liter Flasche nervt mich irgendwie.
00:37:55: Die große Angst
00:37:57: vor der Dehydrierung.
00:37:58: Dann ist es ja immer nur eine Mark.
00:38:01: Wie
00:38:01: viele Menschen permanent, also nicht ältere Menschen in den Krankheiten leiden oder so, sondern ganz gesunde im mitten dem Leben stehende vierzigjährige.
00:38:09: wie oft die am Tag zwischen Schlumpen und Sternenschanze einfach dehydriert sind.
00:38:13: Ja, und hier hab ich auch schon gehört.
00:38:16: Hier drin?
00:38:17: Einfach das ... Ich würd's ja gar ... Wenn wir Veranstaltungen haben mit die vorwiegend migrantischen Leute anziehen... Das ist geil!
00:38:25: Die bringen alles selber mit.
00:38:26: Da brauchen wir die Bar gar nicht zu öffnen.
00:38:29: Da kommt alles.
00:38:29: drei Liter Colaflasche, Sachen, die Sie noch nie in Ihrem Leben geherstellt haben.
00:38:33: Die bringen einfach alles selbst mit aber kein Wasser.
00:38:36: Die hydrieren sich dann mit anderen Dingen.
00:38:38: Also haben sie bitte keine Angst vor Dehydrierung.
00:38:40: Wir wissen, dass das alles Märchen sind.
00:38:42: Essen Sie einfach ein bisschen Obst und gemahlene Flohsamenschalen wollte ich Ihnen ans Herz legen.
00:38:48: Gemahlene flohsamen Schalen, da brauchen sie nach dem Kaka machen gar nichts.
00:38:51: Da können Sie einfach aufstehen und gehen.
00:38:52: So, das ist tatsächlich... Es gab mal Dinge die der Mensch zu sich genommen hat, weswegen wir Dinge nicht brauchen.
00:38:58: aber wenn Sie das noch nicht in Ihrem Leben drin haben, Budni hat nicht die guten, DM hat die guten.
00:39:06: Tatsächlich!
00:39:07: Die von Budni so Probieren Sie aus.
00:39:09: Also wer nimmt gemahlene Flohsamenschalen?
00:39:11: Wer nimmt überhaupt irgendeine Form von Schalen, Schier, Flohsamen, Leinsamenschalen zu sich?
00:39:18: Wer nehmt gar nichts davon zu sich... Aha!
00:39:21: So das ist an sie gerichtet.
00:39:22: Kostet so fünf Euro.
00:39:24: sechs Euro gibt es auch mit und ohne Geschmack.
00:39:26: Probieren sie sich mal durch.
00:39:28: Das wird ihr Leben verändern Und sie werden sparen tatsächlich am Ende.
00:39:33: Das werden sie sehen.
00:39:34: Wenn du eine Sache an Benjamin Arteon ändern dürftest, was wäre das?
00:39:42: Er will immer nicht dass ich ihn Gründer nenn sondern Initiator.
00:39:46: Da werde ich ihm jetzt ärgern, dass sich diese Aussage tätige.
00:39:50: War es natürlich dahintersteckt, dass er halt sagt Es gibt nicht einen Gründner, sondern wir sind einfach viele geworden und er hat es mitinitiiert Und das stimmt natürlich.
00:39:58: Trotzdem war er damals die Hauptperson, die das ganze zum Laufen gebracht hat.
00:40:03: Zehn Millionen Spende für Brunnenbau aber direkt von einem Ölmulti annehmen oder ablehnen?
00:40:08: Nicht nehmen, ne.
00:40:10: Wir diskutieren immer über solche Fälle aber wir haben auch wirklich schon Spenden abgelehnt weil wie gesagt haben wir eine Haltung und wir stehen dazu.
00:40:17: Und trotzdem geht es ja auch darum weiterzumachen um zu schauen das Geld ist da draußen ist.
00:40:21: und dann muss man ja auch sagen Das Geld wird ja nicht weniger Ja sondern das Geld isst trotzdem da.
00:40:27: Wie kommen wir?
00:40:29: und es gibt immer mehr Philanthropen die einfach Impact Investment machen Die auch in USA und so was die einfach etwas machen wollen.
00:40:36: Da sind wir natürlich so, dass wir immer mehr merken.
00:40:38: da ist es auch wichtig dann mit diesen Menschen zu sprechen und dann Großprojekte auch anzufangen.
00:40:43: Wir hatten das Glück, dass sie einmal von einem Hamburger ganz viel Geld geerbt haben und sein letzter Wille war im Testament – wir kannten ihn nicht!
00:40:52: Und dann haben wir was gemacht, was einmalig war.
00:40:55: Wir haben für sehr viel Geld ein Brunnenbohrgerät gekauft und das war wirklich etwas bewirkt hat.
00:41:04: Das läuft immer noch.
00:41:05: Das Rick-Projekt heißt das Ganze in Äthiopien.
00:41:07: Wir bohren da jetzt seit vielen Jahren einen Brunnan nach dem anderen.
00:41:23: Absurdhohe Gage wurde mir für eine Moderation irgendeiner Veranstaltungen, wirklich absurdhohen.
00:41:28: Fünfzigtausend Euro, irgendwie sowas.
00:41:29: Dann haben wir gefragt was die denn machen, dass sie so viel Geld hatten?
00:41:31: Das sind Möbelhersteller gewesen.
00:41:34: Dämmerer komischer Möbelherstellern!
00:41:35: Da waren wir zuerst nicht so ganz öffentlich die Anfrage und dann haben wir mich gefragt, für wen Sie den Möblen herstellen, da war es für Panzer.
00:41:42: Das waren Sitze für Panzers, die dann hergestellt haben.
00:41:44: Also das ist ein Rüstungskonzern ja aber wir stellen ... Möbil her... So Da hab ich durch sofort gemacht, fünfzigtausend Euro.
00:41:52: Ich bitte Sie!
00:41:54: Dann auf die Abbau der Malediven dafür?
00:41:56: Nein natürlich nicht gemacht.
00:41:56: Ehrliche Bilanz.
00:41:57: nach zwanzig Jahren ist die Welt gerechter geworden.
00:41:59: Gehen Sie ruhig ran, das ist gar kein Problem.
00:42:02: Lassen sie die Person teilnehmen an der Veranstaltung.
00:42:04: Mich stört gar nichts mehr wenn sie das sehen.
00:42:06: Nach vierzehn Jahren auf der Bühne ist mir alles vollkommen egal.
00:42:09: Auch ein geiler Klingelton.
00:42:11: So'n bisschen Space, ne?
00:42:13: Es ist so'n bißchen... ...ich mach mich schon mal fertig um auf dem Mars zu fliegen.
00:42:20: Lass uns dich mag den, nämlich ist er geil.
00:42:25: Hab meine Mutter auch neu... Das ist auch so, aber sie hat keinen geilen Klingelton.
00:42:30: Ich finde es ja geil wenn man das mit einem geilen klingeltonen hat eine ganz andere Aufmerksamkeit.
00:42:34: also ehrliche Bilanz.
00:42:34: nach zwanzig Jahren ist die weltgerechte geworden oder ist die partie einfach nur bunter?
00:42:41: Also ich finde der Algorithmus zeigt uns immer was alles schlechtes und ich habe so viele Menschen und so viel Sachen kennengelernt auf der Welt wo ich gemerkt hatte dass es einfach.
00:42:51: es ist einfach zu krass wie oft Menschen aufstehen, rausgehen.
00:42:56: So viel machen.
00:42:57: Solidarität zeigen.
00:42:59: Sich irgendwie engagieren und ich glaube es bleibt wichtig genau auch den Teil zu sehen und zu stärken.
00:43:04: Machen Sie das!
00:43:05: Das reicht auch.
00:43:10: einer der Minuten Tipps ist tatsächlich liken sie einen Beitrag oder schreiben sie jemanden der sich schon engagiert irgendwie cool dass du das machst.
00:43:17: Sie glauben gar nicht was für ein Impact das hat.
00:43:19: wenn man irgendwie versucht sich zu engagieren dann bekommen sie sehr viel Hass ab dem ganzen Tag weil die Hasser Machen das einfach gerne, weil sie wütend sind.
00:43:30: Und es ist ganz wenig Leute die einem mal schreiben, dass es toll ist was man da macht.
00:43:34: und wenn Sie das mal lesen... Ich meine jetzt nicht mich, mir ist es egal.
00:43:37: Aber es gibt viele von denen ich weiß, die sagen mir, ich habe total tolles Feedback bekommen Bundestagsabgeordnete, die sich irgendwo mal bei einer Abstimmung mal anders verhalten haben Weil sie meinen, das entspricht irgendwie doch nicht meinem Ethos, ich möchte das gerechter haben.
00:43:51: Dann schreiben denen irgendwie zehn Leute irgendwie cool.
00:43:54: Danke für deine Haltung.
00:43:56: Sie wissen gar nicht, was für ein Impact das auf Menschen hat.
00:43:59: Einfach mal irgendwo hinzugehen und so sagen finde ich irgendwie gut, was du da machst.
00:44:02: Also machen sie das dreißigmal im Monat tut einem selber auch gut.
00:44:10: Sankt Paulio oder Schanze?
00:44:12: Da sind wir her!
00:44:15: Da feiern wir heute.
00:44:16: Können alle mir hinkommen?
00:44:18: Ja, ab sechzehn Uhr vom Knust treten so Menschen auf wie Mackys.
00:44:22: aber wir haben zum Beispiel eine DJ-Nur aus Südafrika da Tolles Programm, wir haben auch eine Panel-Diskussion über die universellen Sprachen, Kunstmusik und Sport.
00:44:30: Also es wird ganz toll!
00:44:31: Kommt vorbei und ich hoffe das Wetter hält durch aber ich glaube fest dran...
00:44:37: Wer bremst den echten Wandel mehr?
00:44:39: Die Bundespolitik oder Hamburger Bezirksämter?
00:44:43: Für mich ist eine wichtige Frage.
00:44:48: Ich bin sehr stolz darauf, habe ich lange drüber nachgedacht.
00:44:50: Die stelle ich auch ab und zu mal weil die ich so... Das können wir auch rausschneiden.
00:44:54: Naja
00:44:56: nein, also Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen, weil ich war jetzt gerade eingeladen zum allerersten Mal als Teil der deutschen Delegation bei den Vereinten Nationen und war in New York.
00:45:06: Und das war für mich schon auch zu sehen...
00:45:09: Wow!
00:45:09: Da gibt es einen Applaus für dich.
00:45:10: Das ist nicht ohne als Teil des Deutschen Delegations.
00:45:15: Und da habe ich nur gesehen die deutsche Bundesregierung hat wirklich viele Abgeordnete eingeladene und viele Menschen mitgenommen außer deutschen Zivilgesellschaft und da waren wir im Vergleich zu all den anderen Ländern die größte.
00:45:26: Und die haben einfach gesagt, wir wollen dass die NGOs, die Vereine, die Wissenschaft und all diese Leute mitkommen und mitdiskutieren.
00:45:33: Da habe ich wirklich gemerkt das es sehr wichtig wird weil wir natürlich international immer das Vertrauen geht verloren in große Institutionen.
00:45:43: Wir wissen nicht wie es politisch weitergeht.
00:45:45: Dann müssen wir ja trotzdem Bündnisse haben und wir müssen diese Menschen kennenlernen mit denen wir da zusammen arbeiten können.
00:45:50: Ich hab einfach so viele auch kennengelernt die sowas ähnliches machen wie hier wo man sich aber einfach zusammenschließen kann, sich solidarisieren kann.
00:45:58: Von dem her habe ich da einfach sehr viel Rückenwind gemerkt.
00:46:00: Das ist jetzt eine lange Antwort auf deine Frage, aber ...
00:46:03: Aber du hast über oben wie gesagt das größte Problem des Bezirksamtes?
00:46:07: Ich sage eh so nichts!
00:46:10: Das Bezirkstand führt auch immer zu.
00:46:11: Ich grüße unser BezIRKSTAND Hamburg-Mitte.
00:46:13: Wir haben euch sehr gerne und arbeiten noch gerne mit euch zusammen.
00:46:16: Die Bürokratie ist schon manchmal ein bisschen kompliziert.
00:46:19: Und dagegen kann man nichts machen leider... Tatsächlich, leider kann man gegen die Bürokratie... Also das einzige Mittel, was sage ich Ihnen nicht.
00:46:28: Es gibt ein einziges Mittel gegen die Bürokratie ist immer wieder von vorne beginnen und dieses von vorne das wollen wir nicht oder es ganz schlimm ist aber es gibt einfach keinen Mittel dagegen.
00:46:38: also wenn sie in dem Dschungel von Genehmigungen und was weiß ich was dort Da kommen sie nicht durch und alle sagen, tut mir leid.
00:46:45: Ich bin dafür nicht verantwortlich gesteht auf dem Zettel Und wer es aufgeschrieben hat weiß man am Ende des Tages überhaupt nicht.
00:46:51: das macht das Leben schon sehr sehr sehr schwer.
00:46:53: da sind wir leider ein bisschen zurück in Deutschland.
00:46:56: also Datenschutz in Ehren.
00:46:59: Wir wissen wo das herkommt wir wissen warum wir das machen?
00:47:02: Wir wissen auch wenn plötzlich die eigenen Daten betroffen sind wie sehr das einschmerzt.
00:47:06: Also vor allem wenn's Dinge sind die man nicht in der Öffentlichkeit haben will dass ist aber jemand anders.
00:47:10: dem einen ist es egal, dass er eine Gesundheitsakt der öffentliche ist und den anderen möchte ihm nicht sein welche Filme aber Netflix guckt irgendwie öffentlich haben.
00:47:17: Aber da sind wir sehr weit zurück.
00:47:19: wenn sie da im europäischen Ausland ein bisschen rumfahren dann sehen Sie schon wie digitalisiert alles ist, wie schnelles geht, wie viele Ressourcen sparen das ist und wie man vor allem auch alte Menschen mitnehmen kann die nicht digitalisiert sind.
00:47:30: also in Deutschland sind nur Frist oder Stürb.
00:47:32: Es ist einfach so in vielen anderen Ländern.
00:47:35: Wenn ich von Afrika jetzt spreche für Zentralafrika vom Kongo Da ist dann einfach ein einziger Mensch, der hat das Tablet und bedient es für sie.
00:47:42: Dann können alle Dorfbewohner zu diesem einen Menschen hin.
00:47:45: Ist alles voll digital.
00:47:46: übers Internet geht rasend schnell.
00:47:47: Und wenn Sie nicht wissen wie das da funktioniert, hilft Ihnen ein einzigermensch durch das ganze Programm dort.
00:47:52: Das geht bei uns leider alles nicht.
00:47:55: damit müssen wir leben.
00:47:56: kämpfen sich dagegen nicht an Spudel oder Still?
00:48:00: Jetzt habe ich dir still aber gegeben heute.
00:48:02: Tut mir leid Idealismus oder knallhatter Pragmatismus
00:48:07: Akmatismus.
00:48:08: Astra-Bier oder Viva con Aqua?
00:48:10: Viva Con Aqua natürlich!
00:48:12: Astra ist auch echt furchtbar, ich krieg
00:48:14: Kopfschmerzen davon.
00:48:15: Astras wirklich einfach nur... Ich leide aber.
00:48:17: ...ich bin ja richtig schlecht.
00:48:18: Boah haben wir das viel getrunken?
00:48:20: doch Astras einfach nur wirklich.
00:48:21: also der Kopfschmärz ist es einfach nur BAM was habe ich das getrunkt?
00:48:28: sie können sich gar nicht vorstellen wie viele Kästen Astra in mich hineingeflossen sind.
00:48:33: deswegen gibt's bei uns nur Jeva.
00:48:34: jeva.
00:48:34: ich mag jeva finde jeva so richtig ein richtig fieses Bier.
00:48:37: dass ist vor allem Wenn man nicht aus dem Norden kommt, wenn wir so Touristen haben die aus dem Süden kommen und den dann so je war.
00:48:43: das ist so richtig boah.
00:48:44: So Münchner diese süße Zeugs da trinken Das ist so wirklich fies!
00:48:48: Die trinken ja in den ersten Schluck Und es riecht so schön nach Gras, wenn man's aufmacht.
00:48:51: Das mag ich auch immer gerne.
00:48:54: Darf Wasser eine Ware sein, wenn am Ende doch alles vermarktet werden muss?
00:48:58: Es sollte nicht, ne?
00:49:02: Ist politische Aktivismus heute mehr Social Media Inszenierung als echte Arbeit?
00:49:09: Ich glaube es braucht beides.
00:49:11: Wir müssen ja gegen den Algorithmus da draußen ankämpfen und gleichzeitig ist aber die echte Arbeit natürlich nicht im Digitalen.
00:49:18: Wir müssen überall laut sein.
00:49:21: Nicht das Böse drin sehen, wir kommen sowieso nicht mehr raus aus der Nummer?
00:49:25: Naja wie du vorher gesagt hast, wir müssen mit dem Algorithmos arbeiten so wird ja nicht anders gehen.
00:49:31: Aber auch anerkennen was dahinter ist also sich zu informieren wie lange ich gebraucht habe umzumerken Menschen dahinter sind, die genau dafür da sind irgendwie irgendwelche Sachen zu disliken oder irgendwelchen Trollen.
00:49:43: Oder was ist ich?
00:49:44: Das wusste ich auch ganz lange nicht!
00:49:46: Ich bin ja nicht diejenige, die sehr laut ist auf Social Media das ist ja mein Mann der so noch lauter ist.
00:49:51: aber ja... ...ich glaube damit muss man arbeiten.
00:49:53: leider
00:49:54: Deswegen bist du heute hier.
00:49:56: Wir wollen auch die andere Seite und die andere Stimme hören.
00:49:59: Klimaprotest Kunstwerke mit Suppebekleckern oder Wasserleitungen blockieren.
00:50:05: Ich bin immer für Kunst, ich habe die letzten sieben Jahre sehr viel mit Kunst gearbeitet und das war glaube ich mein allergrößtes.
00:50:13: Projekt.
00:50:14: auch als der FC St.
00:50:15: Pauli aufgestiegen ist, haben wir innerhalb von achtundvierzig Stunden versucht mit allen möglichen Cream Keepern an Leuten vom FC St Paulie zu sprechen das wir ja das größte Kunstwerk in Hamburg auf den Rasen gestalten dürfen.
00:50:26: Wir haben es geschafft.
00:50:26: bevor der Rasen dann nochmal ausgeburtelt wurde, haben er mit dreizig Künstlerinnen Wartys Human Right in einer Nacht- und Nebelaktion auf den Rasen vom FC Sankt Pauli geschrieben und es war damit das größste Kunstwerk hier in Hamburg.
00:50:38: Es ist schon schön so ein Verein zu haben Engagiert, ne?
00:50:43: Also wir haben auch andere tolle Vereine in Hamburg und der HSV ist auch ein schöner Verein.
00:50:47: Und alle anderen sind auch schöne Vereine.
00:50:48: aber es ist irgendwie schön dass das Konkurrenzgehabe ist.
00:50:55: irgendwie im Fußball gut.
00:50:56: Aber dem Engagement und dem was gemacht wird ist nicht so dass der HSv da nichts macht.
00:51:00: Ich bin Werder-Fan, das müssen beide beides egal.
00:51:03: Aber deswegen sage ich das ganz neutral sag' ich Ihnen das jetzt hier Mehr Angst vor der nächsten Dürre oder vor der nächste Betriebsprüfung vom Finanzamt
00:51:12: Die Dürre.
00:51:13: Wird die bei uns auch kommen?
00:51:15: War sie ja schon!
00:51:16: Na so, dass wir es richtig merken.
00:51:18: Also da habt ihr die Reihenbilder gesehen und all diese Sachen und den ganzen Feuer.
00:51:21: das ist ein Teil davon.
00:51:23: Ich hab's nicht gesehen.
00:51:25: Ich war im Bordeaux im Urlaub.
00:51:27: Du warst in Bordeau im Urlaub Da hast du's gesehen, ne?
00:51:30: Ja also vor unserer Tür Was können denn drei Sachen, die wir machen können?
00:51:37: Stell dir mal vor, wer ist eine Schulklasse?
00:51:38: Wir sind alle irgendwie in der achten heute.
00:51:45: Engagiert euch, redet mit den Menschen und seid füreinander da.
00:51:50: Und solidarisiert euch!
00:51:53: Nach zwanzig Jahren wie wir Konak war immer noch Wut im Bauch oder professionelle Routine?
00:51:59: Die Wut.
00:51:59: Das ist schon die Wut klar.
00:52:02: Ich glaube wenn ich irgendwann mal in eine Routine ankomme dann höre ich auch auf.
00:52:07: Welt retten oder eigene Miete pünktlich zahlen?
00:52:10: Welt rettend.
00:52:11: Na klar.
00:52:12: Wir machen das hier mit dem Weltretten auch.
00:52:16: in verschiedenen Veranstaltungen, die wir hier haben.
00:52:18: Die sind mal besser besucht und mal schlechter besucht.
00:52:22: Die ist immer witziger, immer weniger witzig, sie ist immer mehr ernster und mal weniger ernst.
00:52:26: Wir haben jetzt unsere fünfte Spielzeit eröffnet mit heute... Wir haben diese Matinee immer einmal im Monat, dies immer an irgendeinem Sonntag oder meistens am letzten Sonntags.
00:52:37: Den Gast gehen wir nicht bekannt sondern kurz vorher weil es soll irgendwie für Sie ein bisschen überraschend sein.
00:52:42: Es soll auch Darum gehen, dass wir hierher kommen, wenn Michelle und den Gast so toll finden.
00:52:47: Sondern weil wir uns irgendwie miteinander solidarisieren wollen.
00:52:49: Und weil wir am Sonntag um zwölf eine Stunde Zeit haben sollten dafür das zu machen.
00:52:54: Ich glaube, das geht.
00:52:55: Das versuche ich in Hamburg zu etablieren hat bisher ganz gut funktioniert.
00:52:58: Wir sind sehr dankbar dafür.
00:52:59: Wir haben einen Veranstaltenden namens Fun Facts.
00:53:01: Die ist immer jeden Montag.
00:53:02: die Kollegen von Fun Facts um Mark Uwe Kling herum machen ein.
00:53:09: Sie machen eine hervorragende Social Media Kampagne, die Idee dahinter ist eigentlich wenn Fun Facts irgendwo Traum steht gehen die Leute viel lieber drauf als wenn es Ernstennachrichten sind.
00:53:19: dann bekommen sie aber Ernstinn Nachrichten.
00:53:21: Das ist das und das machen aber Leute die bekannt sind tragen das vor und das ist quasi ein Trojanisches Pferd Und gucken sich dann irgendwie entweder auf Instagram das in Kurz oder auf YouTube in Lang an.
00:53:33: Mittlerweile sehr, sehr erfolgreich wird in vier, fünf Theatern in Deutschland gespielt und man jeden Montag einmal hier aufgezeichnet.
00:53:40: eine halbe Stunde.
00:53:41: da können sie dann Geld dafür bezahlen dass Sie gar nichts sehen weil es ist die ganze Bühne voll mit Equipment und sitzen sie dort und bekommen so ein Gefühl wie Fernsehen funktioniert und danach tritt der Künstler meistens auf mal ein bisschen besser, mal ein bißchen schlechter mal ein bisschen länger, kürzer.
00:53:58: Das ist immer Montags.
00:54:00: Dienstag ist unser Stand-up-Komitee und da kriegen Sie für wenig Geld lustige Leute hier oder auch nicht lustige Menschen.
00:54:05: Wie ich schon sagte das ist dann abhängig davon was sie gut und schlecht finden.
00:54:09: Und ansonsten haben wir viel anderes Programm!
00:54:11: Wir freuen uns wenn Sie zu uns kommen, da wir versuchen das was wir hier einnehmen auch für das Gute einzusetzen.
00:54:20: Ich habe unter sehr viel Mühe und Arbeit und sehr viel Gehirnschmalz die gesamte letzte Woche Gummibärchentüten für sie draußen gemacht, also nicht umsonst sondern gegen Bezahlung und Nüsse.
00:54:32: Ich habe diese Nüssen alle selber ausgesucht, bin durch die Läden, die ich gut fand, hab' die alle probiert, hab geguckt dass es irgendwie nüsse sind, die vernünftig hergekommen sind auf guten Wege, hat mir den Leuten gesprochen wie das bezahlt worden ist
00:54:45: usw.,
00:54:45: die habe ich ihnen fertiggemacht!
00:54:47: Und die Gummiverchen habe ich Ihnen auch alle, die habe mich nicht gehockt, die sind von Haribo in anderen Sorten, habe ich einfach genommen was günstig war.
00:54:52: Die habe ich aber ganz besonders zusammengemischt.
00:54:55: Und wir haben gewettet, dass heute fünfzehn Tüten weggehen werden.
00:54:59: Sind aber bis jetzt nur drei Tüte weggegangen?
00:55:02: Das finden wir sehr traurig, dass das so ist!
00:55:04: Sie haben sicher Kinder zu Hause, die sich darüber freuen, dass sie ihnen eine Gummibärchen-Tüte mitnehmen und wir vertrauen darauf – das ist bei uns sowieso generell hier so -, dass sie einfach das bezahlen was dort drauf steht.
00:55:14: Dass sie das da selber eintippen und dass sie das schon irgendwie hinbekommt.
00:55:18: Also es fehlen noch zwölf Tüteen.
00:55:21: Ich werde das jetzt nicht kontrollieren, aber ich werde ein Mitarbeiter bitten sich dahin zu stellen und sich anzugucken.
00:55:26: Und die, die eine mitgenommen haben werden nächstes Mal ein bisschen freundlicher begrüßt hier in der ganzen Pfarrer... Aber kein Druck soll auf sie ausgeübt werden!
00:55:32: Das ist nur so ein kleiner Hinweis an Sie.
00:55:36: Wir freuen uns wenn Sie wiederkommen in unser Haus.
00:55:39: wir sehen uns heute vielleicht auf der Party Und
00:55:43: gerne vorbei.
00:55:44: Ohne Astra mit
00:55:46: viel Wasser und anderen Sachen, die Sie dort bekommen!
00:55:49: Ich danke unseren Kolleginnen und Kollegen von Ahoiradio und den Menschen, die uns draußen zugeschaltet sind und Lars Meier, der heute leider nicht bei uns ist, der sonst immer Franz Brötchen mitbringt und anderes gebackt aber heute ist halt nicht so.
00:56:00: Also tut mir leid.
00:56:00: also die, die nur für das franz brötchen gekommen sind Da haben sie die ... Was kostet die Fahne?
00:56:05: Die fahren sich, glaub ich.
00:56:07: Oder mit Vorverkaufsgewöhnung.
00:56:10: Die Ersten versuchen jetzt schon den Raum zu verlassen.
00:56:12: Sehr gut!
00:56:13: Sie können dann die Tüte ganz in Ruhe aussuchen dort.
00:56:16: Keiner wird gucken, was sie genommen haben.
00:56:20: Ich sage ganz herzlichen Dank.
00:56:21: Schön, dass Sie bei uns waren.
00:56:23: Agnes Pritz und unterstützen Sie bitte Viva Con Aqua und alle anderen Toyprojekte, die es gibt.
00:56:28: Vielen vielen Dank für diese schöne Stunde am Vormittag.
00:56:31: Danke, Agnes.
00:56:32: Danke.
00:56:38: Das war Michelle & Friends, eine Produktion der gute Leutefabrik in Kooperation mit dem Zentralkomitee
00:56:44: für A Heuer Radio.
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